Willkommen

Aktuelles

Scenes for band 2017

 

 

 

Geschichte

Die Gründung

Unter dem Wahlspruch „Durch das Schöne, stets das Gute“ versammelten sich im Jahr 1905 sechzehn junge Männer aus Waldenrath zwecks Gründung eines „Instrumentalvereins zur musikalischen Belehrung und geselligen Unterhaltung“.
Gleichzeitig verfasste man die Statuten des „Instrumentalvereins Waldenrath“.

Die Gründer waren:

  • Backhaus, Heinrich
  • Backhaus, Hubert
  • Büschgens, Matthias
  • von den Driesch, Arnold
  • Funken, Josef
  • Heinen, Josef
  • Jansen, Heinrich
  • Krückel, Martin
  • Lennartz, Anton
  • Ritterbecks, Johann
  • Roßkamp, Heinrich
  • Schmitz, Josef
  • Schreinemacher, Josef
  • Schröder Hermann Schröder, Leonhard
  • Wolf, Josef

Bereits 1906 und 1907 wurden die ersten Auftritte des Musikvereins in verschiedenen Zeitungsartikeln erwähnt, und 1908 wurde das erste kleine Musikfest vom Verein veranstaltet.

Test

Das „1. Stiftungsfest“ – also das 5-jährige Bestehen – wurde, wie in der damaligen Tageszeitung vom 6. Juni berichtet, am 5. Juni 1910 gefeiert.

Zitat Chronik:

„Der Verein stieg durch das unermüdliche Proben bald zu
einem guten Können heran und
wurde dadurch in der weiten Umgebung bekannt.

Der erste Weltkrieg von 1914 bis 1918 brachte das
Vereinsleben des jungen Musikvereins völlig zum Erliegen.“

Sechs Mitglieder fanden damals den Tod:

  • Heinrich Backhaus
  • Josef Heinen
  • Johann Scheuvens
  • Josef Schmitz
  • Wilhelm Wagels
  • Josef Wolf

Zitat Chronik:

„Nach dem unglücklichen
Kriege 1914 – 1918 fanden
sich die noch zurückgekehrten
Mitglieder allmählich zusammen,
und es wurde mit neuem
Eifer und mit Neuaufgenommenen
das Proben begonnen.“

1919 tritt Josef Benders dem Musikverein bei. Er prägte ihn Jahrzehnte später durch sein musikalisches Können maßgeblich mit.

1920 wird der Schreinermeister Anton Lennartz Dirigent des Vereins. Unter seiner Führung wurde 1922 ein großes „internationales Musik- und Gesangsfest“ gefeiert, woran sich Vereine aus den umliegenden Orten beteiligten. Dieses Fest muss für den Musikverein ein wirtschaftlicher Erfolg gewesen sein:
Zitat Chronik:

„Am Tage nach dem Feste
wurde Freibier verabreicht, für alle
Ortsvereine sowie an alle Helfer
und Helferinnen, die an der
Ausschmückung des Dorfes
geholfen hatten. Es wurde
dabei zum Tanz aufgespielt und
war wohl einer der fröhlichsten
Abende, die Waldenrath im
schönsten Einklang der
Dorfgemeinschaft erlebte.“

Test

In schwierigem Fahrwasser – bedingt durch die Inflation 1923 (die Vereinskasse wurde im Grunde vernichtet) und durch einen Generationenkonflikt innerhalb des Vereins – übernahm Jakob Scheuvens 1925 das Präsidentenamt. Es sollte die insgesamt längste Amtszeit eines Präsidenten in der Vereinsgeschichte werden.

Das 25-jährige Bestehen des Musikvereins wurde 1930 mit einem aufwändigen Musik- und Gesangsfest gefeiert. Damals einigte man sich mit der Schützengesellschaft dieses Fest in Verbindung mit der Frühkirmes zu gestalten. Es wurde zu einem großen Erfolg und fand Erwähnung in verschiedenen Zeitungsberichten.
Mit der Machtübernahme der NSDAP im Jahre 1933 stellten sich für den Verein neue, kaum überschaubare Probleme ein. In den Reihen der Vereinsführung gab es kein Parteimitglied. Dies wurde aber von der NSDAP ausdrücklich verlangt und es wurde erheblicher Druck auf die Vereinsführung ausgeübt.
Im gleichen Jahr traten führende Personen des „Stahlhelms“ (Zusammenschluss der Frontsoldaten des 1. Weltkrieges, der die Weimarer Republik bekämpfte) an den Musikverein heran, um aus dem Verein eine „Stahlhelmkapelle“ zu bilden.
Nach vielen Bedenken wurde dies per Generalversammlungsbeschluss akzeptiert. Dieser Beschluss sicherte kurzfristig den Fortbestand des Musikvereins Waldenrath.

Test

Auf Kosten des Vereins wurden komplette, neue „Stahlhelm-Uniformen“ angeschafft, und es verging kaum eine Woche, in der die Kapelle nicht zu irgendeiner Festlichkeit oder Veranstaltung per Omnibus abgeholt wurde.
Der erste Auftritt des Vereins als „Stahlhelmkapelle“ in der neuen Uniform war 1933 in Waldenrath beim in das „Grenzlandtreffen“ umbenannte Erntedankfest. Dort marschierten in der Hauptsache Stahlhelm und SA auf.

Bereits 1934 sah die damalige Regierung der NSDAP im Aufblühen des „Stahlhelms“ eine Gefahr und verbot kurzerhand weitere Auftritte der Kapelle.
Dieses Verbot veranlasste den Musikverein Waldenrath, die gerade neu angefertigten militärischen Uniformen in eine zivile Vereinstracht umzuändern.
Dennoch wurde der Verein fortlaufend zu politischen Feierlichkeiten herangezogen und verpflichtet, was sehr widerwillig befolgt wurde.

In den Jahren 1936 – 1939 litt der Musikverein und vor allem die Vereinsführung unter ständigen Schikanen von Seiten der Machthaber. Nur durch das sehr umsichtige Vorgehen des Vorstandes konnte bis dahin der Zusammenbruch des Vereins verhindert werden.
1939 bricht der zweite Weltkrieg aus. Die Aktivitäten des Vereins konnten noch bis 1942 in sehr eingeschränkter Form aufrecht erhalten werden, ( z. B. die musikalische Begleitung bei der Einführung Pfarrer Claes ) gegen den ausdrücklichen Willen der nationalsozialistischen Machthaber bevor das Vereinsleben dann bis 1948 völlig zum Erliegen kam.

Der Krieg zerstörte, was in vielen Jahren aufgebaut worden war.

Vierzehn aktive Musiker kehrten aus diesem Krieg nicht mehr zurück:

  • Matthias Deckers
  • Franz Dehner
  • Josef Drießen
  • Josef Heinrichs
  • Heinrich Herfs
  • Josef Houben
  • Heinrich Küppers
  • Matthias Lennartz
  • Willy Marche
  • Xaver Orths
  • August Philippen
  • Nikolaus Plum
  • Hubert Rongen
  • Willy Scheuvens

Im Jahre 1948 bemühten sich mehrere Mitglieder des Musikvereins, diesen wieder
neu zu gestalten. Die Bemühungen waren zunächst erfolglos, da es an den notwendigen finanziellen Mitteln fehlte.
Als dann am 20. Juni 1948 eine stabile Währung eingeführt wurde, startete man einen neuen Versuch.
Den Vereinsvorsitz übernahm Sattlermeister Willy Scheuer.
Es konnten Instrumente angeschafft werden und es wurde mit dem Üben begonnen. Die Proben wurden von Anton Lennartz, der schon seit 1920 Dirigent des Vereins war, mit großem Einsatz durchgeführt.

Durch erste kleine Musikfeste und Kirmesveranstaltungen konnte Geld eingenommen werden, welches sofort in neue Instrumente investiert wurde.

Test

Schon 1951 wurde der erste Tagesausflug organisiert. Man fuhr mit Bussen von Drießen
aus Birgden mit ca. 90 Personen ins Ahrtal.
Immer wieder wurden in verschie-denen Abständen Ausflüge geplant und gerne von den Vereinsmitgliedern angenommen. Oft war das Ziel die Ahr, aber auch das Siebengebirge und die Mosel wurden gerne angesteuert.

Bei der Generalversammlung 1953 wurde der frühere Präsident Jakob Scheuvens wieder in dieses Amt gewählt und löste damit Willy Scheuer ab, der sich für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stellte.

1955 feierte der Musikverein das 50jährige Bestehen in Verbindung mit der Frühkirmes.
Das Jubiläumsfest wurde ein großer Erfolg und spiegelte für alle den besonders guten Zusammenhalt der Waldenrather Ortsvereine wieder.

Im gleichen Jahr legte der Dirigent Anton Lennartz den Dirigentenstab nieder, den er 35 Jahre geführt hatte.
Er wurde anschließend zum Ehrendirigenten ernannt.
Als Nachfolger wurde Josef Benders einstimmig gewählt, der den Verein in den folgenden Jahren sehr erfolgreich leiten sollte.
Unter seiner Stabführung wurde der Musikverein weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt.

In den 50er und 60er Jahren wurde der große Verein zu Karnevalsveranstaltungen mit Umzügen und Kappensitzungen in Oberbruch, Würselen, Heinsberg und anderen Orten gerne verpflichtet. Viele Schützenfeste in der nahen und weiteren Umgebung gestaltete der Musikverein Waldenrath als Festkapelle mit. So wurde er mehr und mehr zu einem festen Begriff für ausgezeichnete Blasmusik auf der Konzertbühne und auf der Straße.

Innerhalb von zwei Jahren verlor der Verein zwei seiner herausragenden Persönlichkeiten:
1962 starb der Präsident Jakob Scheuvens, der dem Verein fast 40 Jahre vorstand. Toleranz und Zurückhaltung bestimmten sein Auftreten in der Öffentlichkeit. Er galt im Waldenrather Vereinsleben als Schlichter, Mittelsmann und genialer Stratege. Seine Vorschläge und seine Meinung waren überall gefragt und wurden geschätzt. Die Nachricht von seinem plötzlichen Tod am 25. August 1962 lösten in der Waldenrather Bevölkerung Trauer und Bestürzung aus.

Am 22. Januar 1963 starb Ehrendirigent Anton Lennartz, der in seiner 35jährigen Dirigententätigkeit den Musikverein Waldenrath maßgeblich mitgeprägt hatte. Seiner Anregung und Arbeit war es zu verdanken, dass der Verein nach den beiden Weltkriegen neu gegründet werden konnte.

Seit den 60er Jahren fanden regelmäßig Frühjahrskonzerte im Saal Esser-Peters am Strauch statt. In den ersten Jahren gestaltete man den Abend gemeinsam mit dem Trommlercorps, später kamen dann auch der Kirchenchor Cäcilia Waldenrath und der Gesangverein St. Martini Scheifendahl dazu.

Als Nachfolger von Jakob Scheuvens übernahm 1963 Leo Laumen das Präsidentenamt. Unter seiner Führung wurde 1965 das
60-jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Mit viel Aufwand wurde von den Mitgliedern Jakob Welter und Willi Rongen eine große Konzertbühne auf der Festwiese im Strauch errichtet. Das Fest war für den Musikverein ein großer Erfolg.

Test

Bei der Generalversammlung 1966 wurde Präsident Leo Laumen von Jakob Welter abgelöst, der den Verein bis 1969 führte. Nachfolger wurde anschliessend wiederum Leo Laumen.

Mit der erstmaligen Verpflichtung als Festkapelle beim großen Schützenfest in Linnich im Jahr 1966 begann für den Musikverein eine neue große Aufgabe. Mehrere Festzüge, Konzerte, Messgestaltungen und die Aufführung des großen Zapfenstreichs innerhalb von 4 Tagen forderten von jedem einzelnen Musiker größten Einsatz.
Die Schützenbruderschaft Linnich als Auftraggeber war mit dem Auftreten und den Leistungen des Vereins sehr zufrieden, so dass das Schützenfest für die nächsten 8 Jahre zu einem festen Bestandteil im Terminkalender des Musikvereins wurde.

1969 gab Josef Benders den Dirigentenstab, den er seit 1955 führte, in jüngere Hände ab.

Mit Peter Cüppers übernahm sein Schwiegersohn das Dirigat.
Über viele Jahre war Peter Cüppers als sehr engagiertes Vorstandsmitglied, Jugendausbilder und stellvertretender Dirigent ein herausragender Musiker, Denker und Lenker im Musikverein Waldenrath.

Beim Frühjahrskonzert 1969 wurde Josef Benders mit dem Ehrenbrief und der goldenen Dirigentennadel des Deutschen Volksmusikerbundes geehrt. Es war eine der höchsten und seltensten Auszeichnungen, die in Waldenrath verliehen wurde .

Im gleichen Jahr trat erstmals der damals 18-jährige Toni Hilgers in Erscheinung, als er als Beisitzer in den Vorstand gewählt wurde.
1971 besuchten Hubert Robertz und er einen Dirigentenlehrgang in Inzighofen in Süddeutschland.
Schon damals hatte man erkannt, dass diese beiden jungen Musiker über ein großes musikalisches und organisatorisches Talent verfügten. Diese Talente sollten dem Musikverein Jahre später sehr von Nutzen sein.
Im Jahr 1972 löste Hubert Backhaus den derzeitigen Kassierer Jakob Schmitz nach 20-jähriger Tätigkeit ab und führte dann selbst dieses Amt 25 Jahre mit größter Sorgfalt zum Wohle des Vereins.

1973 legte Peter Cüppers nach vierjähriger Dirigententätigkeit das Amt nieder und fand in dem jungen Chorleiter und Organisten Franz-Josef Helmgens aus Kirchhoven seinen Nachfolger.

Durch Verbindungen des neuen Dirigenten nach Neuss bekam der Musikverein 1975 erstmals ein Engagement beim dortigen großen Bürgerschützenfest.
Diese 4-tägige Verpflichtung ist bis heute ein fester Bestandteil im Terminkalender des Vereins.
Das Engagement in Neuss war für den Verein eine gute Einnahmequelle, jedoch musste man sich jetzt auf Druck der Neusser Schützen konkrete Gedanken über die Anschaffung einer neuen Uniform machen, da die bisher getragene in einem sehr schlechten Zustand war.
Für die Neuanschaffung der Uniformen wurde in Waldenrath eine Haussammlung durchgeführt. Die außerordentlich hohe Spendenbereitschaft der Bevölkerung machte es möglich, dass bereits zur Frühkirmes 1976 die neuen Uniformen vorgestellt werden konnten.

Test

Die Optik stimmte, viele Kinder und Jugendliche waren in der Ausbildung, aber in musikalischer Hinsicht kam der Verein nicht so recht weiter.

Als Jakob Schreinemachers 1976 den Vorsitz des Vereins übernahm, konnten seine beruflichen Kontakte zum ehemaligen Militär- und Berufsmusiker Erwin Klotz aus Erkelenz zum Vorteil des Musikvereins genutzt werden.

Erwin Klotz wurde Dirigent und durch intensive Arbeit mit dem Verein erhielt die Konzertmusik einen neuen, höheren Stellenwert.
Der Musikverein Waldenrath hat Erwin Klotz, der im Jahr 2004 verstarb, eine wichtige Richtungsweisung zu verdanken.

1980 wurde das 75-jährige Vereinsjubiläum mit einem großen Musikfest gefeiert. Zu dieser Zeit zählte der Verein 43 aktive Mitglieder.
Nach einem gelungenen Festabend fand der anschließende Gr. Zapfenstreich unter Mitwirkung des Trommlercorps Waldenrath, des Musikvereins Erkelenz und des Musikvereins Waldenrath draußen vor der Kirche statt. Der Kirchenvorplatz wurde dabei durch die Feuerwehr beleuchtet. Am Sonntag fand das Jubiläum bei herrlichem Sonnenschein mit einem großen Festzug unter

Teilnahme von 12 Gastvereinen und anschließendem Konzert auf der Festwiese einen würdigen Ausklang.

Im November 1980 löste der 30 Jahre junge Toni Hilgers als ein Mitglied aus den eigenen Reihen den Dirigenten Erwin Klotz ab, der aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellte.
Dieser Dirigentenwechsel sollte einen großen musikalischen Aufschwung des Musikvereins begründen.
Toni Hilgers hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt schon lange und sehr intensiv mit derJugendausbildung beschäftigt, und genoss daher große Sympathien bei der Jugend
des Vereins.

Unter seiner musikalischen Leitung konnte der Verein stetige Leistungssteigerungen vorweisen. Natürlich bedurfte es für diese Erfolge nicht nur eines guten Dirigenten, auch das Umfeld für eine erfolgreiche Arbeit musste stimmen.

1981 wurde mit der Wahl von Hubert Robertz zum 1. Vorsitzenden, der damit Jakob Schreinemachers ablöste, der Grundstein für den Aufbau eines gut funktionierenden Vorstandes gelegt, wobei die Vorstandsarbeit auf viele Schultern verteilt wurde.

Ständige Investitionen ins Instrumentarium und in Uniformen zwangen den Verein zur Annahme eines zweiten größeren Auftrittes neben dem Schützenfest in Neuss. So wurde 1982 für das Schützenfest in Willich ein 3-Tage-Engagement angenommen. Dieses Schützenfest ist bis heute ein fester Termin im Jahreskalender des Musikvereins.
Unter der Leitung von Toni Hilgers nahm der Musikverein Waldenrath 1983 erstmals an einem Wertungsspiel teil. In Übach-Palenberg konnte in der Mittelstufe ein 1. Rang mit Belobigung erreicht werden.
Dieser Erfolg spornte an, so dass einige Jahre später, 1989, ein weiteres Wertungsspiel besucht wurde. Es fand in Birgden statt und man stellte sich der Bewertung in der Oberstufe.
Auch dieses Mal erhielt man als Belohnung für eifriges Proben einen 1. Rang mit Belobigung und bewies so musikalisches Können.

In den 80er Jahren waren die Besucherzahlen beim jählich stattfindenden Frühjahrskonzert im Saale Esser-Peters stark rückläufig. Das Interesse an dieser Veranstaltung war nicht mehr da. Dies veranlasste die Veranstalter zur Aufgabe dieses Gemeinschaftkonzertes.
Für den Musikverein war es jedoch wichtig, jetzt eine andere Möglichkeit der konzertanten Präsentation zu finden. So setzte man sich mit dem Instrumentalverein St. Marien Straeten in Verbindung, um über die Möglichkeit einer Zusammenarbeit nachzudenken.
Das erste gemeinsame Konzert der Vereine Waldenrath und Straeten fand 1987 in der Mehrzweckhalle Straeten statt und leitete eine 11 Jahre dauernde Konzertfolge ein.
Mit zum Teil unterschiedlichen Musikrichtungen buhlte man in freundschlaftlicher Atmosphäre um die Gunst der Zuhörer, deren Zahl von Jahr zu Jahr anstieg.
1990 feierte der Musikverein Waldenrath sein 85-jähriges Bestehen in Verbindung mit dem Stadtmusikfest.
Nach 40-jähriger aktiver Mitgliedschaft traten zu diesem Zeitpunkt 5 Mitglieder in den wohlverdienten „Musikerruhestand“.
Jakob Welter, Heinrich Schaps, Leo Laumen, Hans Nießen und Arnold Jansen wurden während des Festabends zu Ehrenmitgliedern ernannt. Alle geehrten waren viele Jahre im Vorstand tätig und haben zu ihrer aktiven Zeit erheblich zum erfolgreichen Fortbestand des Vereines beigetragen.

Der schon lange gehegte Wunsch, einmal eine mehrtägige Vereinsfahrt zu unternehmen, wurde 1992 erstmals in die Tat umgesetzt. Eine Gruppe von ca. 100 Personen trat eine 4-tägige Reise nach Scheidegg im Allgäu an. Am Fronleichnamstag um 4.00 Uhr morgens stieg man in die Busse und die Fahrt begann. Höhepunkte des Ausfluges waren ein Platzkonzert auf der Insel Mainau, eine verregneter, aber sehr geselliger Tag in Oberstdorf und das Abschlusskonzert in der Mehrzweckhalle von Scheffau.
Seitdem ist der mehrtägige Ausflug, der im Abstand von 4 Jahren stattfindet, im Vereinsleben ein tolles Ereignis und stets ausgebucht. Für ca. 100 – 120 Teilnehmer im Alter von 12 bis 80 Jahren wird ein vielfältiges Programm für alle Interessen angeboten, wobei auch das Musizieren nicht zu kurz kommt.Einer sehr anspruchsvollen Herausforderung stellte man sich 1994 beim Landesmusikfest in Erkelenz, als man erstmals bei einem Wertungsspiel in der Höchststufe antrat. Nach monatelanger Probenarbeit konnte der Musikverein dort einen 1. Rang erreichen.
Dieses Ergebnis ist der bisher größte musikalische Erfolg in der Vereinsgeschichte.

Test

Das 90-jährige Jubiläum im Jahr 1995 wurde wiederum
im Rahmen des Stadtmusikfestes gefeiert.
Erstmalig wurde die komplette Bewirtung (Getränke, Spezialitäten vom Grill, Sonntags Kaffee und Kuchen), die Kinderbelustigung und ebenfalls die musikalische Gestaltung des Tanzabends
am Samstag mit eigenen Kräften, d.h. durch aktive Mitglieder aber auch deren Frauen, Freundinnen und Mütter durchgeführt.

1996 stand der nächste mehrtägige Ausflug auf dem Programm. Die Reise führte dieses Mal nach Eisenärzt in Bayern. Man startete bereits am Mittwochabend und konnte ab Donnerstagmorgen die verschiedenen Höhepunkte der Fahrt erleben. Dazu gehörten ein Wandertag in den Loferer Steinbergen, ein Platzkonzert auf dem Residenzplatz in Salzburg und zum Abschluss am Sonntagmorgen ein Konzert im Kurpark von Ruhpolding.

1998 beschloss der Vorstand, das Jahreskonzert allein in eigener Regie zu veranstalten. Als Veranstaltungsort wählte man zunächst die Stadthalle in Heinsberg, seit 2001 findet das Konzert in der Festhalle in Oberbruch statt.
Anfangs mit Skepsis beäugt, setzten sich die Konzerte unter dem Motto „scenes for band“ mit großem Erfolg durch.
Von Jahr zu Jahr steigert sich die Besucherzahl und neben zahlreichen Dorfbewohnern finden auch viele auswärtige Interessierte den Weg zur Festhalle in Oberbruch.

Im selben Jahr wurden vom Vorstand Überlegungen angestrengt, das Problem der inaktiven Mitgliedschaften zu lösen. Statt dessen warb man um Fördermitglieder. Fördermitglied kann seit 1998 jeder werden, der bereit ist, den Verein jährlich mit einem Betrag von 50 DM zu unterstützen. Wurden bis dahin verstorbene, inaktive Mitglieder, die jährlich einen Betrag von 5 DM zahlten, mit Musikbegleitung beerdigt, so sollte dies jetzt entfallen. Statt dessen wird seit 1999 regelmäßig im Oktober eine Messe zum Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen inaktiven Mitglieder und Fördermitglieder vom Musikverein musikalisch gestaltet.

Das 95-jährige Bestehen des Musikvereins feierte man im Jahr 2000 in Verbindung mit der Frühkirmes. Auch bei diesem Fest übernahm der Verein die Bewirtung selbst.
Während des sonntäglichen Frühschoppens wurde der Dirigent Toni Hilgers für 20-jährige Dirigententätigkeit geehrt.
Beim abschließenden Königsball am Montagabend spielte die Big-Band des Musikvereins selbst zum Tanz auf.
Auch im Jahr 2000 ging der Verein wieder auf große Fahrt. 110 Personen, davon 45 aktive Musiker reisten nach Uttendorf in Österreich. Diese Reise bot verschiedene Ausflüge ins Hochgebirge. Man fuhr zum Großglockner, besichtigte die Krimmler Wasserfälle, wanderte auf der Gerlosplatte und fuhr mit der Riesengondel auf die Schmittenhöhe bei Zell am See. Musikalisch gestaltete der Musikverein im Quartier beim Bichlwirt einen Konzertabend und Sonntags morgens in der Pfarrkirche von Uttendorf das Hochamt.

Das Jahr 2003 brachte einen Wechsel in der Vereinsführung. Hubert Robertz war jetzt seit 21 Jahren erster Vorsitzender des Vereins und stellte bei der Generalversammlung im Januar sein Amt zur Verfügung. Der Wechsel verlief unerwartet schwierig. Letztenendes konnte aber Rolf Bertrams ohne Gegenstimme zum ersten Vorsitzenden gewählt werden. Er trat damit in die Fußstapfen seines Großvaters Jakob Scheuvens, der dieses Amt viele Jahre zuvor fast 40 Jahre bekleidete.

Test

2004 ging die 4. Vereinsfahrt mit 115 Personen, davon 57 Musiker nach Bernkastel-Kues a. d. Mosel.

Das Jahr 2004 stand schon ganz im Zeichen des im Jahr 2005 bevorstehenden 100-jährigen Jubiläums. Frühzeitig wurde der Ablauf des Festes ausführlich geplant. Unter anderem beantragte man bei der Bundesvereinigung deutscher Orchesterverbände die Pro-Musica-Plakette, die nur verdienten Musikvereinigungen mit einer mindestens 100-jährigen Tradition verliehen wird.
Der Nachweis, das diese Voraussetzungen erfülllt sind, umfasste ein 300 Seiten starkes Paket mit Presseberichten, Bescheinigungen und Auszügen aus der Chronik, welches von einigen Vorstandsmitgliedern zusammengestellt wurde.
Die Mühen wurden belohnt, so dass der Musikverein Waldenrath im Jahr 2005 zu den 44 bundesweit ausgewählten Vereinigungen gehört und ihm zum Fest des 100-jährigen Bestehens die PRO-MUSICA-Plakette verliehen wird.

Im Jubiläumsjahr zählt der Verein 67 aktive Musiker, 2 Kinder in der Instrumentenausbildung und 14 Kinder in der Blockflötenausbildung bzw. der musikalischen Früherziehung.
Der Musikverein Waldenrath musiziert unter der bewährten Leitung von Toni Hilgers.
1. Vorsitzender ist Rolf Bertrams. Er stellte sich dem Verein am 17. Januar während einer nicht unproblematischen Situation nach einem sehr überzeugenden Wahlvotum als 1. Vorsitzender zur Verfügung. Schon nach nur gut zwei Jahren hat er sich durch seinen kollegialen aber klaren Führungsstil und durch seine genaue Planung ausgezeichnet.

Zum Vorstand gehören:

  • Rolf Bertrams (1.Vorsitzender)
  • Reiner Jansen (2.Vorsitzender)
  • Manfred Phillippen (1.Schriftführer)
  • Josef Welfens (2.Schriftführer)
  • Hans-Jürgen Dauven (1.Kassierer)
  • Lothar Backhaus (2.Kassierer)
  • Tobias Jansen (Jugendvertr.)
  • Toni Hilgers (Beisitzer)
  • Guido Nobis (Beisitzer)
  • Alexander von Birgelen (Beisitzer)

Besetzung

Dirigent

Stefan Outjers

1. Klarinette
Tristan von den Driesch
Hans-Jürgen Dauven
Christoph Gottschalk
Lukas Welfens

2. Klarinette
Mike Lausberg
Niklas Bertrams

3. Klarinette
Harald Phlippen
Karsten Heinrichs
Matthias Cüppers
Tobias Pelzer
Lydia Rinkens
Sebastian Pelzer

Bassklarinette
Daniel Jansen

Fagott
Josef Welfens

Flöten
Alexander von Birgelen
Kurt Schlebusch
Maike Welfens
Jenny Funken

 

Alt-Saxophon
Reiner Jansen
Tobias Jansen
Sophie Backhaus
Philip Scheuvens
Luca Philippen

Tenor-Saxophon
Klaus Cüppers
Marcell Schröder
Manfred Philippen

Bariton-Saxophon
Lothar Backhaus

Hörner
Frank Ritterbecks
Franz Koenen
Benedikt von den Driesch
Katharina Jansen
Thomas Mevissen
Toni Hilgers

Tenorhorn/Bariton
Hubert Robertz
Guido Jansen
Xaver Orths
Georg Laumen
Lukas Jansen
Karl Josef Heffels
Maria Backhaus

Trompeten
Heinz Nobis
Leo Rongen
Claus Rongen
Heinz Otten
Simon Bertrams
Jakob Welfens
Alexander Dircks
Martin Rongen

Flügelhorn
Wilfried Philippen
Jürgen Korsten
Heinz-Josef Schreinemachers
Hans-Peter Zurmahr
Rolf Bertrams

Posaunen
Guido Nobis
Elmar Pöttgens
Markus Wellens
Norbert Backhaus
Henrik Orths

Tuba
Marc Houben
Frank Jansen
Sebastian von Birgelen
Manfred Krückel
Norbert Rinkens

Schlagzeug
Roland Douven
Franz Rongen
Ralf Schaps
Mathias Jansen

Vorstand

Stand Januar 2017

Sebastian von Birgelen
1. Vorsitzender

Thomas Mevissen
2. Vorsitzender

Marcell Schröder
Kassierer

Mike Lausberg
Geschäftsführer

Benedikt von den Driesch
stv. Geschäftsführer

Jürgen Korsten
stv. Kassierer

Josef Welfens
Beisitzer

Harald Phlippen
Beisitzer

Simon Bertrams
Beisitzer

Maike Welfens
Jugendvertreter

Termine 2017

Termine Musikverein Waldenrath 2017

27. Januar 2017 Generalversammlung
11. Februar 2017 große Kappensitzung
19. Februar 2017 Kindersitzung DJK
23. Februar 2017 Damensitzung Frauengemeinschft
25. Februar 2017 Rathausstürmung im Anschluss Altenheim
26. Februar 2017 Kinderzug im Anschluss Cityzug HS
28. Februar 2017 Veilchendienstagszug
9. März 2017 Mitgliederversammlung Dorfring
26. März 2017 Konzert mit MV Braunsrath in Braunsrath
31.März-02.April 2017 Probenwochenende
9. April 2017 Konzert in Oberbruch
23. April 2017 Kinderkommunion
7. Mai 2017 Vogelschuss
03. + 04. Juni 2017 Sommerbiathlon
10. Juni 2017 Kevelaer Wallfahrt
15.-18. Juni 2017 Vereinsausflug
01. – 03. Juli 2017 Frühkirmes
07. – 10. Juli 2017 Schützenfest Willich
August (1. Klarinette)
18. August 2017 Dämmerschoppen Altenheim
26. – 29. August 2017 Schützenfest Neuss
30. August 2017 Goldhochzeit Ehel. Rütten
10. September 2017 Schuetzenfest Uedesheim
30. September – 02. Oktober 2017 Herbtskirmes
14. Oktober 2017 Messe für die Fördermitglieder
14.-15. Oktober 2017 Stadtmusikfest Straeten
15. Oktober 2017 Seniorennachmittag Schützen

Kontakt

Sebastian von Birgelen
1. Vorsitzender
Aachener Straße  14a
52525 Heinsberg
Tel. +49(0)2452 /  978932

von_birgelen@web.de

Impressum

Musikverein Waldenrath 1905 e.V.

Vorsitzender:
Sebastian von Birgelen
1. Vorsitzender
Aachener Straße  14a
52525 Heinsberg
Tel. +49(0)2452 /  978932

von_birgelen@web.de

Geschäftsführer:
Mike Lausberg
geschaeftsfuehrer@mv-waldenrath.de